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Der Prophet Zarathustra und seine Botschaft.
 
Die Lehre Zarathustras, die mehrere Jahrhunderte lang die ethische Richtlinie im grosspersischen Reich bestimmt, ist heute kaum mehr bekannt. Es gibt zur Zeit nur noch ca. 200.000 Anhänger Zarathustras.
Die meisten Zarathustra-Anhänger, etwa 100.000, leben als Parsen in Indien. Die Parsen sind die Nachkommen der persischen Zarathustrier,
die vor allem im 9. Jahrhundert wegen Repressalien durch die Moslems von Persien aus nach Indien auswanderten.
In Deutschland ist
Zarathustra weitgehend unbekannt, allenfalls wird bei einer Frage nach ihm der bekannte Titel des Nitsche-Buches
"Also sprach Zarathustra" genannt. Deshalb möchte ich versuchen, die Lehre Zarathustras, ihre Entstehung, Symbolik und Entwicklung möglichst objektiv darzulegen, um damit dazu beizutragen, diese Lehre wieder in unser Bewusstsein zu rücken.
Grundbegriffe:

1.Ahura Mazda:
Ahura Mazda ist der höchste Herr, der Gott des Lichtes, gnädig, ohne Anfang oder Ende, allwissend, zeitlos und.....
Eine Anrufung, die Zarathustra da bringt:
O Mazda, in dem Augenblick, da ich dich mit dem Herzen erschaute, habe ich durch die Kraft meines Geistes erkannt, dass du der Anfang und das Ende bist, dass du der Vater des heiligen Geistes bist, dass du der Schöpfer der Wahrheit.
2.Gatha
Das Wort Gatha sowie Das Sanskritwort Gita bedeuten Lied und Gesang. Es ist die Älteste Teil des Avesta , der Heiligen Schrift Zarathustras.
Die Gathas enthalten in Kurzen Gesänge die Berufung Zarathustras für seine Prophetische Mission, die Verkündigung und Die Verbreitung der neuen Religion, einige Anrufungen, Gebete und Predigten.
3.Kallenderjahr:
3740
Wer war Zarathustra?

Wir besitzen weder Quellen über den Zeitraum, in dem
Zarathustra gelebt hat, noch genaue Angaben über den Ort seines Lebens und Wirkens. Aus der Gatha, einer von Zarathustra verfassten Verssammlung, lässt sich entnehmen, dass Zarathustra wegen Verfolgungen durch die Mithrapriester von seinem Geburtsort fliehen musste. Manche Autoren nehmen an, dass er in der Gegend des Urmia Sees (Resaieh See), nordwestlich von Teheran, geboren wurde. Auch die Ortschaft Baktrien, in der Nähe der Stadt Balch, sowie die Umgebung der Stadt Thus dienten ihm wahrscheinlich als vorübergehender Aufenthaltsorte. Des weiteren wird die Gegend um Chorasmin genannt, wo er angeblich bei Fürst Vischtasa Zuflucht vor seinen Verfolgern fand. Man nimmt an, dass er zwischen 1000 bis 600 v. Chr. gelebt hat.
Zarathustra.........
Zarathustra schaffte erstmals Ordnung, realisierte die Gottesweisheiten der Art, dass die menschliche Freiheit erstmalig auf der Erde erfunden wurde , recht und Unrecht und Gut und Böse sich erstmalig definieren ließen.
In der Gatha ist klar zu ersehen, dass die Menschen für gute Taten belohnt und für böse Taten bestraft werden. Nicht willkürlich, sondern nach Maßstäben, die heute noch, und gerade heute wieder wichtig sein müssen.
Wer sich bemüht, dass andere Menschen besser leben, wer bemüht ist, dass die Natur nicht geschändet wird, der tut Gutes.
Es ist eigenartig, die Gathas klingen religiös, sind aber heftig reformatorisch, soziapolitisch, kulturfördernd, immer beweglich und hoffend.
Das Religiös-ritualistische und dogmatische, das den Religionen zu eignen ist, kommt hier höchst selten zu Tage, auch das Asketische, zurückhaltende ist nicht zu spüren, ganz im Gegenteil.
Lebensfreude, ein langes leben, irdische Genüsse, dies alles sind Begriffe, die mit dem Einverständnis Gottes , Ahura Mazda, legalisiert sind.
Es gibt keine Dogmen, keine Selbstgerechtigkeit und keine Alleinberechtigung auf Legalität und Heiligkeit.
Es ist die Religion, die den Menschen freistellt, seinen Glauben nach gutem und langen Überlegen selbst zu wählen und , dass dies die einzige Religion ist, die auf den Verstand der Gläubigen aufbaut und nicht auf ihren blinden Glauben, ohne fragen zu dürfen.
Sein erstes Gebot besteht darin, das ein jeder selbst seine Religion mit voller Freiheit wählen soll und vor allem lernen soll, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. Dies zeigt genug die Größe seiner Toleranz und begründet die Willensfreiheit, durch welche ein jeder Mensch der schmied seines Schicksal werden muss.
Es ist die Wirkung diese Weißheitsvollen Toleranz gewesen , dass die Könige des alten Persien nicht nur den unterworfenen Völkern ihre Religion freigelassen hatten, sondern Sie achteten ihre Götter und nahmen sogar teil an ihren Opfern und Gottesdiensten, wie es der König Cyrus 559 - 529 vor Christus bei der Eroberung von babylonien getan hat.
Diese Könige wussten wohl das hinter allen diesen Dogmen, Anbetungen und Verherrlichungen nur ein und dasselbe urewige Wesen steht.

Zarthustra`s grundsätzliche Moralkodex beschreibt
einem Gesetz, nach dem die ganze Menschheit angetreten ist.
Zarathustra fast es zusammen mit der Forderung:
Reines
Denken, Sprechen und Handeln in Anbetung Ahura Mazdas.
Das ist wohl eine der lapidarsten Formeln des für alle Völker, alle Menschen zu allen Zeiten archetypisch notwendigen Verhaltens. Wer diesem Grundkodex nicht folgen will, wird nicht eingehen können ins Paradies. Wer aber mit dieser Sehnsucht und diesem Mühen anklopft, dem wird die Pforte zum Allerheiligsten,
in dem keine Unreinheit Platz hat aufgetan.
". So berichtet Herodot in seinem ersten Buch, Absatz 136 Über die alten Perser:
,,Die Knaben lernen vom fünften bis zum zwanzigsten nur dreierlei: Reiten, Bogenschiessen und die Wahrheit sagen"
und aus Herodot, Buch 1, Absatz 138:
,,Was sich nicht schickt, davon spricht man auch nicht. Nichts aber halten sie für so schimpflich als zu lügen, danach aber, Schulden zu machen; dies besonders deshalb, weil sie
glauben, wer Schulden habe, müsse sich gelegentlich auch aufs Lügen legen".
Gibt es Verbote?
Weisheit voll hielt Zarathustra seine Unterweisungen unabhängig von Zeit und Ort damit der Fortschritt der Menschen im Denken und Verhalten nicht von solchen Begrenzungen eingehängt wurde.
Er hatte universale Hochachtung für alles was gut und wahr ist in der ganzen Welt.
Mit anderen Worten es wird allen Guten Gedanken, Worte und Taten, die hier und anderswo, jetzt oder in irgendeiner Zukünftigen Zeit verwirklicht werden lieben und verehren, denn wir stehen auf der Seite der Güte und Tugend.
So ist die Religion Zarathustras, keine Exklusive Insel-philosophie, sondern eine ständig sich ausweitende unfreie Synthese alle Aspekte der Wahrheit.
Es gibt keine Verbote, da nach Zarathustra Lehre die Menschen die volle Freiheit haben, ihre Lebensweg selbst zu wählen, nach dem sie ihre Gedanken zu rate gezogen haben. Aber es muss betont werden wenn sie nur und nur ihre reines Denken zu Rate gezogen haben. Unter dieser Bedingung kann es nur gute Worten und nur gute Taten folgen.
Das Glaubenbekenntnis des Zarathustriers schließt mit den Worten:
Reinheit ist der größte segen- nein, es die Quelle des Glücks. Nur derjenige ist gesegnet, der sich Reinheit um ihrer selbst willen zu eigen macht.
Jetzt werde ich ein Gesang aus der Gathas zitieren:
Yasna 53, Hate 3
Du o Pourutschista,o jüngste Tochter Zarathustra, Ahura Mazda hat Djamasp,

der der Schutz der gläubigen ist, für Dich ausgewählt. Jetzt gehe und berate mit

deiner Vernunft und erfülle mit reinem Geist die heiligsten Taten der Tugend.
In dem Gesang sehen wir, dass Zarathustra seiner Tochter mitteilt, dass Ahura Mazda Djamasp als Mann erwählt hat. Aber sie sollte auch gut überlegen und ihre Vernunft zu Rate ziehen .Dies zeigte, dass in der Zarathustra`s Botschaft die Frauen und Männer gleichberechtigt sind und diese reformatorische Botschaft kündete er in der Zeit, dass die weibliche Neugeborene lebendig begraben wurde, die Jungfrauen als die Opfer für die Verschiedene Götter galten, die Witwen wurden mit der Verstorbene Ehemänner verbrannt.
Dann wendet Zarathusra sich zur Gesellschaft und redet besonders zu jungen Männern und Frauen und gibt ihnen moralischen Rat, der auch für unser heutiges soziales Leben voll Wichtigkeit ist. Er ladet sie zur Tugend, Reinheit und zum Glauben ein.
Zarathustra sprach: O Bräute und Bräutigams, ich will Euch lehren.
Höret meinen Rat und vertraut ihn eurem Herzen an: Strebet mit Eifer nach dem
reinen Leben des Geistes. Ein jeder von euch soll mit den guten Taten dem
andren vorangehen. Dadurch wird sein Leben glücklich und fröhlich
gestalten.

Die Quintessenz der Zarathustrische Gedanken:
 
1. Monotheismus: Der Glaube an den allmächtigen, allwissenden Lebensspenden Ahura Mazda.
2. Der Glaube an das Vorhandensein zweier gegensätzlicher Kräfte in der Welt: das Gute und das Böse.
3. Der Glaube an den ewigen Kampf zwischen diesen beiden Kräften und die feste Überzeugung, dass das Gute das Böse besiegt.
4. Die absolute Freiheit und der freie Wille der Menschen in der Wahl ihrer Lebensweise.
5. Die absolute Verantwortung für das eigene Handeln aufgrund des Freiheitsbesitzes
6. Der Glaube an das Paradies und die Hölle, an die Belohnung der Guten und die Bestrafung der Bösen.
7. Die absolute Verpflichtung zur Arbeit und die Mühe für den Fortschritt in der Welt.
8. Das innere Bemühen, die sechs Stufen der Entwicklung zu erklimmen, um die höchste Stufe zu erreichen.
9. Der Glaube an die Ewigkeit der Seele.
10. Die Bemühung, den Gott zu verstehen, ihn innerlich zu sehen und seine Nähe zu erreichen.
11. Gleichnisse der Menschheit unabhängig von der Geschlecht, Rasse und Glauben.
 

   

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